Featureinformationen
Prozessablauf
- DESADV senden – Der Zulieferer sendet seine DESADV-Datei (EANCOM, DESADV D.01B) per HTTPS an den Cloud4Log API-Endpunkt.
- Automatische Konvertierung – Cloud4Log parst die DESADV, extrahiert die Artikelpositionen (GTIN, Mengen, Einheiten, Positionsnummern, Artikelbeschreibungen) und ordnet sie dem passenden Lieferschein zu.
- Sofortige Verfügbarkeit – Die strukturierten Artikeldaten stehen dem Warenempfänger im Checkin-Prozess zur Verfügung – für Artikelprüfung, Abweichungserfassung und QS-Kontrolle.
- Datenschutz – Die Original-DESADV-Datei wird nach erfolgreicher Konvertierung gelöscht und verbleibt nicht im System.
Technische Anbindung (Überblick)
Die Anbindung erfolgt über eine REST-API (HTTPS). Es ist keine direkte Systemkopplung (z. B. SFTP oder AS2) erforderlich – lediglich ein HTTPS-Aufruf aus dem ERP-System oder einer Middleware des Zulieferers.
Zulieferer-ERP ── HTTPS/REST ──▶ Cloud4Log API ──▶ Artikeldaten am Lieferschein (strukturiert verfügbar)
Authentifizierung: OAuth 2.1 (Machine-to-Machine, Client Credentials Flow). Der Zulieferer erhält nach dem Onboarding einen API-Client (Client-ID + Client-Secret) und authentifiziert sich damit automatisiert.
API-Aufruf (vereinfacht): POST /organization-sites/{standort}/consignor/delivery-notes/{lieferschein}/desadv – Content-Type: application/octet-stream – Authorization: Bearer {token} – DESADV-Datei als Body.
Der Zulieferer muss lediglich den Lieferschein-Key (deliveryNoteKey) mitliefern, den er beim Erstellen des Lieferscheins über die API erhalten hat.
Voraussetzungen
| Nr. | Voraussetzung | Beschreibung |
|---|---|---|
| 1 | Cloud4Log-Konto | Das Unternehmen muss bei Cloud4Log registriert und für die Addons-Umgebung freigeschaltet sein. |
| 2 | Addons-Lizenz | Die Addons-Funktionen müssen für das Unternehmen aktiviert sein (inkl. Feature-Flag „DESADV"). |
| 3 | DESADV im EANCOM D.01B-Format | Die Lieferavise muss dem EANCOM-Standard (DESADV D.01B) entsprechen – dem in der Konsumgüterindustrie üblichen Format. |
| 4 | API-Client (OAuth2) | Ein M2M-API-Client wird im Admin-Bereich von Cloud4Log erstellt. Der Zulieferer erhält Client-ID und Client-Secret. |
Schritt 1 – Onboarding
- Das Unternehmen wird durch Cloud4Log in der Plattform angelegt.
- Ein Unternehmensstandort (mit GLN) wird konfiguriert.
- Die benötigten Feature-Flags werden aktiviert (u. a. „DESADV", „WA strukturierte Artikeldaten schreiben").
- Der Zulieferer erhält Zugangsdaten (API-Client) für die Testumgebung.
Schritt 2 – Testumgebung nutzen
- Der Zulieferer testet die Anbindung gegen die APITEST-Umgebung.
- Dort können Lieferscheine erstellt, DESADV-Dateien hochgeladen und die Ergebnisse geprüft werden.
- Der API-Testbereich im Admin-Panel ermöglicht das Einspielen von Testdaten ohne reale Auswirkungen.
Schritt 3 – ERP-Integration einrichten
Im ERP-System des Zulieferers wird ein Prozess eingerichtet, der einen Lieferschein per API erstellt (oder den bestehenden deliveryNoteKey nutzt), die zugehörige DESADV-Datei an den DESADV-Endpunkt sendet und die Antwort (Erfolg/Fehler) auswertet und ggf. protokolliert.
Alternativ kann eine vorhandene EDI-Middleware den HTTPS-Aufruf ausführen.
Schritt 4 – Go-Live
- Nach erfolgreichem Test wird der API-Client für die Produktionsumgebung freigeschaltet.
- Der Zulieferer stellt die Endpunkt-URL auf Produktion um.